Das neue WordPress Release 5.5: Umfangreich und durchdacht

Das neue Major WordPress Release 5.5 brachte diesen Sommer zahlreiche Neuerungen für Entwickler und Nutzer. Und Viele davon sind richtig praktisch. Das CMS hat in erster Linie hinsichtlich Geschwindigkeit, Bedienbarkeit und Sicherheit einen guten Schritt nach vorne gemacht.

Wir erklären kurz und knapp, welche Möglichkeiten die neue Version für Entwickler und Redakteure mit sich bringt.

Überblick: Was ist neu in WordPress 5.5? 

  • Der Block-Editor wird mit neuen Funktionen ausgestattet, die ihn leichter bedienbar machen.
  • Lazy Loading – das bedeutet das Laden der Bilder nach Anzeigebedarf – sorgt für eine bessere Performance.
  • Themes und Plugins werden automatisch upgedatet und sind auf Knopfdruck einzeln aktivierbar.
  • Eine XML-Sitemap ist jetzt bereits integriert und macht – für weniger umfangreiche Webseiten – das Plugin überflüssig.

Verbessertes intuitives Arbeiten mit dem neuen Blockeditor

Seit seiner Einführung 2018 wird der WordPress Editor mit jeder Version aktualisiert. Ziel: Redakteuren das Arbeiten zu erleichtern. So wurde der Gutenberg Editor (wie er richtig heißt) auch im neuesten Release 5.5. den weitreichendsten Änderungen unterzogen.
Herzstück des Block-Editors sind die Blöcke. Unter einem „Block“ wird eine eigenständiger Contentbaustein verstanden. Das können beispielsweise Absätze, Überschriften, Listen, Bilder oder Videos sein. WordPress hat die Benutzeroberfläche des Blockeditors wesentlich verbessert. Die Schaltfläche zum Hinzufügen eines neuen Blocks sieht nun auch wie eine Schaltfläche aus und ist damit deutlich besser zu erkennen. Die wesentlichen Features sind:

  • Rahmen um Symbolleisten und Schaltflächen
  • neue Symbole für eine intuitivere Drag and Drop Funktion
  • Vorschau Seite für drei unterschiedliche Geräte (Mobile, Desktop und Tablet)
  • Verbesserter Bildeditor
  • Außerdem stehen ein neues Blockverzeichnis, eine Blocksuche sowie neue Vorlagen-Blöcke zur Verfügung.

Neues Blockverzeichnis

Vor allem das Blockverzeichnis wurde eine generalüberholung unterzogen. Mit einem Klick auf das Plus-Icon oben links, öffnet sich eine Spalte mit allen verfügbaren Blöcken. Spart Zeit, denn früher mussten die Block-Typen (z. B. Text, Medien, Design) separat aufgeklappt werden. Die Übersicht bleibt solange geöffnet, bis der User sie mit dem Minus-Icon wieder schließt.

Erweiterte Block-Suche

Die Suche im Blockverzeichnis wurde ebenfalls ausgebaut. Darüber können jetzt fehlende Blöcke gesucht und installiert werden. Um beispielsweise eine Autoren-Box in einen Beitrag einzufügen, gibt man „author“ in die Suche ein. Angenehmes Extra: Wenn das Blockverzeichnis keinen entsprechenden Block enthält, werden dem User adäquate Block-Plugins vorgeschlagen.

Verbesserter Bildeditor

Der neue Bildeditor sieht nicht nur vielbesser aus. Er ist auch viel leichter zu bedienen. Und es können Bilder direkt im Editor zugeschnitten werden. Das spart Arbeit! Die Originaldatei bleibt dabei erhalten. Die zugeschnittene Variante wird in der Mediathek von WordPress 5.5 speichert.

Der gesamte Redaktionsprozess wird mit diesem Update vereinfacht und damit zeitsparender.

 

Gesteigertes Surferlebnis Dank Lazy Loading


Schnelle Ladezeiten sind nicht nur erstrebenswert, weil sie ein SEO-relevanter Baustein sind. Insbesondere auf mobilen Geräten, in dünner Netzabdeckung wird das Warten auf fertige Bilder zu einer Geduldsprobe für den Nutzer. Das Konzept des „Lazy Loading“ berkürzt die Wartezeiten erheblich. „Lazy Loading“ bedeutet, dass Bilder erst bei Bedarf geladen werden und nicht alle auf einmal. Früher benötigte man hierfür ein Plugin. Das ist nun vorbei, denn WordPress 5.5 unterstützt „Lazy Loading“ von Haus aus. Durch „Lazy Loading“ werden über WordPress 5.5 nur Bilder, die im Browserfenster angezeigt werden, geladen. Erst bei Bedarf, wenn der Nutzer weiter nach unten scrollt, werden die Bilder nachgeladen. Damit bringt WordPress 5.5 eine sehr gute Verbesserung für die Performance der Website mit sich.

Übrigens auch sehr kommod für Sie, denn es entfällt nicht nur das Plugin, sondern Sie müssen diese Funktion nicht extra aktivieren. Das übernimmt WordPress für Sie, in dem es Bilder im Quelltext automatisch um das Attribut <img loading=”lazy” …>, das (fast) alle modernen Browser kennen, erweitert.

Die Performance von WordPress-Seiten verbessert sich in den meisten Browsern spürbar.

 

Alle Updates unter Kontrolle


Mit der WordPress Version 5.5. stehen nun automatische Updates für Themes und Plugins bereit.  Damit sind die Update-Plugins obsolet. Es ist jetzt möglich einzelne Plugins & Themes über das Admin-Dashboard zu aktivieren und so für automatische Updates freizuschalten. Wie das geht?

Unter „Plugins, neben den Plugins, die automatisch aktualisiert werden sollen auf „Automatische Aktualisierung aktivieren“ klicken. Die automatischen Aktualisierungen für Themen funktionieren ähnlich.

Themes und Plugins mit einer Zip-Datei aktualisieren

Manchmal funktionieren WordPress-Plugin- oder Themen-Updates nicht wie sie sollen. Das muss ein Thema oder Plugin mit einem FTP-Client manuell aktualisiert werden. Doch mit der Version 5.5 können Sie auch dies innerhalb des WordPress-Dashboards tun.

  • Erst entsprechende Zip-Datei für das Plugin-Update herunterladen,
  • anschließend diese Zip-Datei im Dashboard hochladen.
  • WordPress 5.5 erkennt dann selbst, dass dieses Plugin bereits installiert ist.
  • Sie wählen die Option „Ersetzen Sie das aktuelle durch das hochgeladene Plugin“ aus.

Steuerbare Aktualisierung Ihrer Plugins und Themen bringen mehr Sicherheit.

Integrierte Erstellung von XML Sitemaps

Die XML Sitemap ist das dynamische Inhaltsverzeichnis der Webseite und damit wichtig für die Google Search Console (und andere Suchmaschinen). Zur Erstellung einer solchen XML-Sitemap war bislang ein Plugin „All in One SEO Pack” oder „Yoast SEO” oder „ Rank Math“ notwendig..

Die seitens WordPress 5.5 integrierte XML-Sitemap reicht für einfache Websites aus, kann aber nach wie vor durch Sitemaps von SEO-Plugins ersetzt werden. Dafür wird allerdings die Extension SimpleXML PHP benötigt.

Nutzer, die bereits ein WordPress SEO-Plugin – „All in One SEO Pack” und „Yoast SEO” – verwenden, haben aber nichts zu befürchten, denn die Plugins werden nicht überflüssig. Sie haben noch zahlreiche andere SEO- Anpassungsfunktionen, um zu höheren Rankings zu gelangen. Und sie werden auch weiterhin ihre eigenen Sitemaps anbieten.

Die automatisch generierte XML-Sitemap in der Version 5.5 bringt eine große Vereinfachung für die Anwender.

Wir sind begeistern und können allen Anwendern nur zu WordPress 5.5 raten.

Übrigens nennt WordPress dieses Update „Eckstine“ – zu Ehren des US-amerikanischen Musikers Billy Eckstine.

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Kontaktieren Sie uns jetzt unter info@twin-gmbh.de und wir helfen Ihnen beim fachgerechten Aufbau Ihrer Webseite.

Google nimmt Stellung zu Indexierungsproblemen

Der Internetriese Google beschäftigt zahlreiche Expertenteams, die sehr bemüht sind bei der Suchmaschine auftretenden Probleme früh zu erkennen und diese bei Möglichkeit zu verhindern. Ausnahmefälle gibt es trotzdem. Wie beispielsweise im letzten Monat, als vermehrt Indexierungsprobleme auftraten. Google drückte sein Bedauern aus und verfasste einen Blog-Beitrag darüber, wie und weshalb es zu Störungen kam. Die wichtigsten Infos fasse ich hier für Euch zusammen.

Der betroffene Suchindex ist die Datenbank, auf der Milliarden von gecrawlten Webseiten gespeichert sind. Bei einer Suchanfrage werden diese mit Hilfe von Google Ranking-Algorithmen durchsucht und die geeigneten Resultate werden angezeigt. Ein Teil dieser Daten ist vorübergehend verlorengegangen.

Um das Problem näher zu schildern erst eine kleine Erläuterung über den Suchprozess: Damit wir als Suchender schnellmöglich relevante Ergebnisse erhalten, wird die Suchanfrage direkt im nächstgelegenen Rechenzentrum bearbeitet, wo dann die SERP (Suchmaschinenergebnisseite) erzeugt wird. Bei Änderungen des Indexes, beispielsweise durch Hinzufügen oder Abändern von Webseiten, muss die Aktualisierung an allen Rechenzentren erfolgen. Somit ist der Zugang für alle Nutzer weltweit gegeben. Da der Aktualisierungsvorgang nicht sehr einfach ist und Tage dauern kann, wird dieser Prozess in einzelne kleine Schritte gesplittet. Sprich: Die Informationen werden erst in ein Rechenzentrum eingespielt und von dort ausgehend weiter in verschiedene geographische Regionen verteilt. Als am 5. April einiger dieser Zentren aktualisiert wurde, gingen einige wenige Daten verloren. Dank der zuverlässigen Backups konnten diese aber zeitnah wiederhergestellt werden.

Der Datenverlust und die Wiederherstellung hatten jedoch negative Folgen für die Search Console, was Webseitenbetreiber sehr verärgerte. Hier können sie nämlich ihre Online-Leistungen einsehen. Die Daten dazu erhält die Search Console ebenfalls durch die Indexierung. Aufgrund des tagelangen Backups musste Google auch die Aktualisierung der Search Console Datenbank für einige Zeit einfrieren.

Parallel zu allen Indexierungskomplexitäten traten weitere, vom Hauptproblem völlig unabhängige, Störungen auf. Beispielsweise wurde der Googlebot durch manche URLs auf falsche Seiten weitergeleitet.

Grundsätzlich beteuerte Google, dass die Kommunikation in Zukunft verbessert wird, damit auch bei kleinsten Störungen die Nutzer zeitgleich informiert sind. Zudem werden sie nach wie vor auf Social-Media-Kanälen, besonders auf Twitter, darüber berichten. Google empfiehlt außerdem die Webmaster-Community, wo sich Nutzer auch untereinander austauschen können.

 

Wir als twin-Team hoffen, dass wir Ihnen mit solchen und ähnlichen Beiträgen neue und aktuelle Informationen über die riesige und komplexe Onlinewelt geben können und stehen für weitere Fragen und Anregungen stets zur Verfügung.

WordPress Updates– Notwendigkeit und Maßnahmen

„Es ist eine neue WordPress Version verfügbar“. Eine Meldung, die im WordPress Back-End bestimmt jedem Nutzer schon einmal aufgefallen ist. Oft ignorieren Webseitenbetreiber dies. Durch den Mangel an professioneller Wartung und Betreuung sind WordPress- Webseiten jedoch problemanfällig. Häufig erhalten wir daraufhin viele Fragen bezüglich Kosten etc. Weshalb WordPress Updates unabdingbar sind, erläutern wir in diesem Blogbeitrag.

Die Entwickler-Community des Content Management Systems WordPress achten auf eine stetige Weiterentwicklung. Im Grunde ist dies ein Segen: somit wird das System stets verbessert, optimiert und auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Um diesen Vorteil nutzen zu können, sollten die damit einhergehenden regelmäßigen Updates durchgeführt werden. So werden Sicherheitsverbesserungen, neue Funktionen oder Fehlerbehebungen aller Art auf der eigenen Webseite integriert. Dieser Prozess ist den meisten Anwendern zu aufwändig, jedoch sind sie unausweichlich, wenn man kostspielige Probleme in puncto Funktionalität und Sicherheit vermeiden möchte.

Ganz wichtig:

Bevor Sie Updates durchführen, oder besser gesagt grundsätzlich immer, muss ein Backup durchgeführt werden. So wird die gesamte Webseite inklusive wichtiger Daten gesichert und kann nicht verloren gehen.

Das WordPress-System besteht grundsätzlich aus drei Bestandteilen: Dem WordPress Core, den Plugins sowie den Themes. Deshalb gibt es auch drei Arten von WordPress-Updates.

  • WordPress Core Updates

Diese Updates sind für das WordPress selbst und können neben neuen und weiterentwickelten FUnktionen auch Bugfixes (Fehlerbehebungen) sowie Behebungen von neu entdeckten Sicherheitslücken beinhalten.

  • Updates von Plugins

Da Plugins ebenso kompletten Zugriff auf die Datenbank und teilweise auf das Dateisystem haben (und somit potentiell viel Schaden anrichen), sind auch diese Plugins sehr wichtig. Es kann vorkommen, dass neuere Plugin-Versionen mit der aktuellsten WP-Version kompatibel sind. Es ist an dieser Stelle empfehlenswert das WP auf die aktuellste Version zu aktualisieren und das Plugin in einer älteren Version zu belassen.

  • Theme Updates

Die Aktualisierung von Themes ist eher zweitrangig, da sie hauptsächlich für die Darstellung im Front-End verantwortlich sind und selten kritische Sicherheitslücken beinhalten. Trotzdem gilt auch hier: Themes stets aktuell halten.

Rechtliche Gründe für ein Update

Jeder Betreiber einer kommerziell genutzten Webseite ist verantwortlich für die Sicherheit als auch technische Aktualität des Systems und seiner Komponenten. Kommt man dieser Auflage nicht nach, verstößt man gegen das Telemediengesetz (§13 und §16).

Auch das IT-Sicherheitsgesetz sieht es wie folgt vor:

„Mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes müssen Webseiten-Betreiber technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik ergreifen, um sowohl unerlaubte Zugriffe auf ihre technischen Einrichtungen und Daten als auch Störungen zu verhindern.

Das BSI stellt oftmals fest, dass auf Webservern veraltete und angreifbare Softwareversionen laufen. Eine grundlegende und wirksame Maßnahme ist daher das regelmäßige und rasche Einspielen von Software-Updates und Sicherheitspatches, die jeder Anbieter eines Telemediendienstes beachten sollte.“

Wer sollte die Updates machen?

Ein Klick auf „Jetzt aktualisieren“ genügt oft um WordPress oder ein beliebiges Plugin auf den neuesten Stand zu bringen. Viele Laien-Nutzer von WordPress denken deshalb, die Updates selbst durchführen zu können. Doch zu einer professionellen WordPress Wartung gehört weit mehr, als nur das stumpfe Installieren von Updates. Der Erfolg eines Update-Prozesses kann nur durch die vorherige Überprüfung der Kompatibilität und ausführlichen Tests zum Schluss gewährleistet werden. So wird auch sichergestellt, dass der Funktionsumfang der Webseite nicht beeinflusst wird. Auch eine vollständige Datensicherung gehört selbstverständlich dazu, wie oben bereits erläutert wurde.

 

Als kompetente WordPress-Agentur unterstützen wir Sie auch gerne bei regelmäßigen Updates und der Betreuung Ihrer WordPress-Website. Kontaktieren Sie uns jetzt!

Richtig reagieren bei negativen Kommentaren

Ging eine Ihrer Werbekampagnen nach hinten los? Gibt es im Web nun jede Menge negative Resonanz, womöglich einen Shitstorm mit Unmengen an Hate-Kommentaren?

Gewagte Werbekampagnen haben das Potential, einen äußerst positiven Eindruck bei der Zielgruppe zu hinterlassen und das Ansehen des dahinterstehenden Unternehmens oder der beworbenen Produkte und Dienstleistungen enorm zu steigern. Sollte eine Guerilla-Marketing Aktion allerdings das genaue Gegenteil bewirken, sollte man richtig auf negative Kommentare reagieren. Ganz gleich ob es sich um eine nationale, reichweitenstarke Werbekampagne handelt oder ob Sie im kleinen Rahmen eine Online Werbekampagne in den Sand setzen, Sie sollten ein paar wichtige Regeln beim Umgang mit Kritikern beachten, um Ihrem Ansehen nicht (weiter) zu schaden.

  1. Gewappnet sein

Man sollte sich im Klaren darüber sein, an welchen Stellen der Werbeaktion Kritikpotential vorhanden ist. Wo könnten möglicherweise Konflikte mit dem Empfänger entstehen? An welcher Stelle könnte ich auf Ablehnung oder gar Wut beim Empfänger stoßen? Wenn Sie auf Fragen wie diese eine Antwort parat haben, können Sie im Falle von negativer Resonanz unmittelbar Stellung beziehen und wahrscheinlich anderen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen.

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie bestimmten Personen(gruppen) eventuell auf den Schlips treten und dass Kritik in jedem Fall kommen wird. Dann können Sie mit einer gelassenen, ruhigen Haltung einem sonst impulsiven, emotionalen Gegenkommentar vorbeugen und als Folge weiteren Kritikern kommunizieren, dass Sie trotz Ihrer (gewollt provokanten) Werbekampagne einen respekt- und niveauvollen Umgang pflegen.

  1. Überblick verschaffen

Sollten Sie negative Kommentare auf eine Werbekampagne bekommen – egal ob es nur wenige Kommentare sind oder ein Shitstorm in den Startlöchern steht – ist es wichtig, sich einen Überblick über die Inhalte und Personen zu machen, die Kritik äußern. Es gilt zu unterscheiden, ob es sich bei den Kritikern um Personen handelt, die prinzipiell negative Kommentare schreiben und Fake News in Umlauf bringen. Personen, die womöglich Randgruppen zugeordnet werden können und als einziges Motiv ihres Kommentars das Erzeugen von Aufmerksamkeit haben. Oder handelt es sich tatsächlich um unzufriedene Kunden oder Interessenten, die sich durch die Werbekampagne benachteiligt fühlen oder berechtigte Kritik an erbrachten Leistungen äußern?

Der erste Schritt für den richtigen Umgang mit Kritikern ist es, zu wissen mit wem man es zu tun hat. Danach kann man passend auf die Kritik eingehen. Man sollte sich überlegen, welche Antwort auf eine negative Bemerkung angebracht ist und was man mit der Antwort bezwecken möchte. Soll man mit einer Erklärung einen Sachverhalt erläutern, sich für einen Fehltritt entschuldigen oder doch eine Diskussion anregen?

  1. Zeitnah reagieren

Es ist wichtig, dass Sie nicht erst am nächsten Tag oder noch später auf die Kritik eingehen. Klar, besser spät reagieren als gar nicht. Aber je eher Sie mit Ihrer Antwort signalisieren, dass Sie Kritik ernst nehmen und sich um die Anliegen Ihrer Interessenten, Kunden sowie um Beschwerden kümmern, desto besser wird Ihr Unternehmen / Ihre Marke wahrgenommen und unabhängig von einer vielleicht missglückten Werbekampagne positiv in Erinnerung bleiben.

  1. Kritik ernst nehmen

Es reicht nicht nur, schnell zu reagieren. Nehmen Sie sich Kritik zu Herzen und versuchen Sie, eine Lösung für die Beschwerde zu finden. Nur wenn Sie Ihre Kunden / Interessenten / Empfänger ernst nehmen, werden Sie als Unternehmen und als Marke ernst genommen!

  1. Keine Scheu vor Provokation

Je nach Unternehmen und je nach Branche kann es wichtig sein aufzufallen und Präsenz zu zeigen. Dies gelingt mitunter durch provokante Werbung, die natürlich sehr gut, aber auch weniger gut aufgefasst werden kann. In jedem Fall wird über die Marke gesprochen, was häufig die einzige Absicht des Werbetreibenden sein kann. Sollte Ihr Unternehmen im Schatten großer Konkurrenten stehen, ist es durchaus ratsam, eine provokante (Guerilla-)Marketing-Kampagne in Betracht zu ziehen. Scheuen Sie sich nicht vor provokativer Werbung. Selbst, wenn Sie damit womöglich bereits negative Erfahrungen gemacht haben!

Wenn Sie diese fünf Tipps verinnerlichen und sich vor jeder Werbekampagne Gedanken um einen möglichen Handlungsablauf im Falle negativer Resonanz machen, sollten Sie gut vorbereitet sein.

Wenn Sie bislang noch kein oder nur kaum Marketing für Ihr Unternehmen betreiben und Interesse für eine solide Online-Marketing-Strategie besteht, kann Ihnen unser Team aus Online-Marketing-Experten gerne weiterhelfen!

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WhatsApp ahndet Newsletter-Versand

Seit geraumer Zeit nutzen Unternehmen WhatsApp zum Versand von Newslettern. Diese Maßnahme kann höchst effektiv sein: im Schnitt werden empfangene Nachrichten über WhatsApp zu 95% geöffnet. Bei E-Mail-Newslettern hingegen kann eine durchschnittliche Öffnungsrate von nur 30% festgehalten werden, was deutlich macht, welcher Kanal wohl mehr Leser erreicht.

Spätestens durch die Veröffentlichung der WhatsApp for Business-App für Android Betriebssysteme wurde vielen Unternehmern bewusst, dass WhatsApp für den geschäftlichen Zweck enorme Potentiale bieten kann. Nicht nur, dass in der Business-App Infos zum eigenen Unternehmen hinterlegt werden können. Es ist zudem möglich, Chats mit Kunden zu labeln, Statistiken abzurufen oder auch einen Messenger-Bot einzurichten und diesen mit Interessenten und Kunden kommunizieren zu lassen.

Da unter den Business-Usern das Versenden von Newslettern mittlerweile als beliebte Marketing-Maßnahme eingesetzt wird, haben Entwickler für diesen Zweck Software-Lösungen programmiert, die neben Analyse-Funktionen auch Automatismen für den Newsletter-Versand zur Verfügung stellen.

Dies ist allerdings nicht ganz im Sinne des Mutterunternehmens Facebook, das nun eine neue Version der Nutzungsrichtlinien erstellt hat. In dieser wird unter Anderem beschrieben, dass die Nutzung von WhatsApp hauptsächlich auf private Zwecke ausgelegt ist und jegliche Art von Kettenbriefen, Newslettern oder der automatisierte Versand von Nachrichten verboten ist. Die neuen Richtlinien treten voraussichtlich am 07.12.2019 in Kraft.

Was heißt das nun für den Versand von Newslettern oder die Kommunikation als Business-User?

WhatsApp stand von Beginn an in der Kritik – bezogen auf den Datenschutz. Denn die Verwendung von WhatsApp setzt voraus, dass der App Zugriff auf das Telefonbuch und der Datenabgleich der gespeicherten Kontakte mit den Facebook-Servern gestattet wird. Da hierfür eine Einwilligung jedes einzelnen Kontakts gesetzlich notwendig ist, dies in der Praxis allerdings nicht beachtet wird (da zu kompliziert), liegt genau genommen für jeden Kontakt ein Datenschutzverstoß des App-Nutzers vor.

Daher wäre die Nutzung von WhatsApp für Business-User zunächst nur möglich, wenn WhatsApp kein Import von Kontakten aus dem Telefonbuch / aus der Kontakte-App des verwendeten Geräts gewährt wird. Die Kommunikation mittels WhatsApp unter Berücksichtigung dieses Punktes wäre dann grundsätzlich kein Problem (Verschiedene Quellen, keine Gewähr für die Aktualität/Richtigkeit).

Da von WhatsApp allerdings durch die neuen Bestimmungen das Versenden von Newslettern untersagt wird, können Sie diesen Kanal wohl für die Zukunft abschreiben. Bevor dies geschieht empfiehlt es sich, mittels Double Opt-In die Genehmigung Ihrer bisherigen WhatsApp-Newsletter-Abonnenten einzuholen, diese weiterhin mit Newslettern über einen anderen Kanal zu bespielen. Auch wenn die Öffnungsrate bei E-Mails deutlich geringer als die von WhatsApp ist, so schneidet sie dennoch deutlich besser ab als über andere Kanäle. Aus diesem Grund bieten wir als Agentur auch Newsletter-Marketing als Leistung für unsere Kunden an. Neben der Erstellung von Grafiken und Inhalten richten wir für Kunden das Newsletter-Tool ein, nehmen alle Einstellungen vor, Erstellen Eintragungsformulare und optimieren E-Mail-Marketing Kampagnen, damit Sie nicht nur Newsletter an Ihre Interessenten versenden, sondern gleichzeitig angebotene Leistungen besser verkaufen können.

Sollten Sie noch nicht im Bereich E-Mail-Marketing aufgestellt sein, können Sie sich gerne einen Testaccount anlegen und das Newsletter-Tool „CleverReach“ einmal unverbindlich testen:
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Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren, wir helfen Ihnen!
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Google stellt neue Werbeformate vor

Auf der diesjährigen Google Marketing Live Konferenz in San Francisco stellte der Internetriese erneut eine Liste von Neuerungen für Advertiser vor. Unter anderem sind es Discovery Ads und Gallery Ads. Dabei liegt der Fokus auf Bildern, Videos und erweiterten Shoppingoptionen. 2018 stellte Google auf der Marketing Live Werbeprodukte vor, die auf maschinellem Lernen basieren und ihre Zielgruppen besonders smart ansprechen sollten. Hingegen dieses Jahr hat Google Bildergalerien, die Entdecken-Funktion und ein optimiertes Shopping-Erlebnis im Visier.

Die wahrscheinlich wichtigste neue Werbemaßnahme ist die sogenannte Bumper Machine. Sie ist für Unternehmen gedacht, die längere Filme produziert haben. Dieses KI-basierte Tool schneidet die langen Videos zu YouTube-tauglich 6-Sekündern zu. Auch Dieses Werkzeug basiert auf maschinellen Lernmodellen und ist darauf programmiert, spannende Momente im Video zusammenzufügen.
Die Bumper-Ads gibt es bereits seit 2016. Google empfiehlt sie seinen YouTube-Werbekunden sehr stark, insbesondere um mobile Nutzer zu erreichen. Jedoch hat nicht jeder das kreative Knowhow, um Sechssekünder zu erstellen. Die Bumper Machine soll interessante und gut strukturierte Sequenzen in einem längeren Film – wie beispielsweise Produkt- oder Markeninformationen, menschliche Gesichter, Bewegungen oder Kontraste identifizieren und zu hochwertigen Produktbildern zusammenschneiden. In wenigen Sekunden generiert die KI verschiedene kleine Bumper. Der Nutzer kann dann aus mehreren Bumper-Alternativen auswählen.

Eine weitere neue Werbeform ist die Gallery-Ad. Hierbei handelt es sich um eine Bildergalerie, in der der Nutzer nahtlos durch die Bilder der Werbung swipen kann, ohne dabei auf die Landingpage weitergeleitet zu werden. Grundsätzlich umfasst es vier bis acht Bilder und enthält je Bild 70 Zeichen Text. Google erklärt, dass diese Anzeigen rund 25% mehr Interaktionen generieren. Es können bis zu drei Headlines eingefügt werden.

Diese Bildergalerie taucht auch im nächsten Werbeformat wieder auf: die Discovery-Ads. Durch sie können auch Kunden, die keine eigenen Werbevideos haben, YouTube als Umfeld verwenden. Die Nutzer müssen lediglich einen Anzeigentitel, Bilder und Logos angeben. Dann werden die Ads automatisch in geeigneten Bereichen der Plattform angezeigt, meistens ist das der Startseitenfeed.
Auch in anderen Google-Produkten wie G-Mail werden sie angezeigt. Um dabei eine personalisierte Anzeige zu ermöglichen und einen Streuverlust zu minimieren, werden von Google Informationen zur Userabsicht verwendet. So werden Nutzer durch Discovery-Ads genau dann erreicht, wenn sie offen für Neues sind. Der Fashionhändler Techstyle hat die Neuerung bereits getestet und konnte durch die Discovery Ad seine Kosten um 25% pro Lead reduzieren.

 

Last but not least- die erweiterten Shopping-Ads. Die Shopping Campaigns with Partners ermöglichen Herstellern und Händlern eine gemeinsame Kampagne. So tragen nicht mehr Shops alleine die Verantwortung für den Abverkauf und Hersteller können Einfluss darauf nehmen, welche Produkte besonders beworben werden – eine Win-Win Situation. Die Shopping-Ads Updates werden im Laufe des Jahres u.a. in Ländern wie USA und Frankreich verfügbar sein. Hierzulande sind sie allerdings für 2019 noch nicht geplant.

 

Wir sind Partner von Google und unterstützen Sie gerne kompetent und professionell bei Ihren Google Werbekampagnen. Nähere Informationen finden sie unter: https://www.twin-gmbh.de/leistungen/online-marketing/sea-suchmaschinenwerbung/

 

Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren! Tel: +49 89 1890431-0

Mehr Besucher für lokale Ladengeschäfte – So funktioniert’s

Je nachdem, welche Art von lokalem Ladengeschäft Sie betreiben, werden Sie die Situation kennen, Passanten mit Aktionen in Ihren Laden zu locken, um das Geschäft anzukurbeln. Aber auch an Schlechtwettertagen sollte Ihr Laden gut besucht sein, womit vor-Ort-Aktionen als Marketingmaßnahme womöglich wegfallen. Anzeigen in Wochenblättern sind in der Regel auch keine Option. Sie sind teuer und wenn sie nicht gerade ins Auge springen, sobald man die Seite aufschlägt, dürften sie in der Masse an Werbebannern schlicht untergehen.

Erfolgreiches, lokales Marketing beginnt mit Local SEO und Google My Business

Mittlerweile wird über mobile Geräte häufiger von unterwegs aus nach Geschäften gesucht, als von Zuhause aus mit einem PC.  Deshalb muss die Kundenansprache und Präsenz des eigenen Geschäfts auch genau hier – am Smartphone – gefördert werden.

Der erste Schritt zum Erfolg ist Local SEO. Sie optimieren mit dieser Maßnahme Ihre Homepage auf den Standort oder die Region, an/in dem/der Sie verkaufen bzw. Ihr Geschäft haben. Hierfür gibt es einige Techniken, um Ihre Homepage für Google attraktiv zu gestalten. Local SEO ermöglicht Ihnen, dass Ihre Homepage bei Suchanfragen, die Ihr Angebot und/oder die Region Ihres Geschäfts enthalten, höher gelistet wird und somit mehr Besucher verzeichnen kann. Kommt hinzu, dass eine entsprechende Suchanfrage im näheren Umfeld Ihres Ladens durchgeführt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Homepage weit oben in den Suchergebnissen angezeigt wird und daraufhin Interessenten in Ihrem Ladengeschäft vorbeikommen.

Wichtige Maßnahmen im Local SEO sind unter anderem der Link-Aufbau, die Integration von Local-Keywords in den Meta-Tags, als auch die Eintragung Ihres Unternehmens in Branchenverzeichnisse. Wenn Sie diese Maßnahmen bei der Optimierung berücksichtigen, kann Ihre Sichtbarkeit bei regionalen Suchanfragen stark steigen.

Google My Business – der Besuchermagnet

Unverzichtbar für jedes lokale Geschäft ist ein Eintrag bei Google My Business. Sobald Sie Ihr Unternehmen bei Google My Business mit allen Details hinterlegt haben, werden Sie in Google Maps angezeigt. Das heißt, dass Sie potentielle Kunden finden können, wenn Sie gerade Google Maps verwenden.

Sie können in Ihrem My Business Eintrag neben Ihren Firmendaten auch Bilder und Videos hochladen, was sich sehr empfiehlt! Hierdurch können sich Interessenten ein Bild von Ihnen, Ihrem Geschäft, Ihrem Lokal oder Ihren Produkten und Speisen machen. Einer der größten Vorteile eines My Business Eintrags ist die Möglichkeit Kundenbewertungen zu sammeln. Sie erhalten die durchschnittliche Bewertung aller Kunden als Sterne in Ihrem Profil angezeigt, was vertrauenserweckend wirken und mehr Ladenbesucher zur Folge haben kann.

Um Ihren My Business-Besuchern interessante Infos zu liefern, können Sie auch Beiträge verfassen, die Sie direkt in Ihrem My Business-Profil veröffentlichen. Diese sind sofort sichtbar, wenn man Ihren Eintrag in Maps aufruft. Über diese Funktion können Sie beispielsweise Angebote oder Veranstaltungen kommunizieren und somit Besucher in Ihr Geschäft locken.

Local SEO, als auch Google My Business bietet Ihnen zusätzlich Statistiken zur Anzahl an Aufrufen, getätigten Kontaktaufnahmen, sowie weitere Interessante Informationen, womit Sie nicht nur Ihren Auftritt im Web optimieren, sondern ebenfalls mit Ihren Interessenten und Kunden kommunizieren und Ihre Reputation im Internet aufwerten können.

Als Ihr Experte rund um das Thema Online Marketing übernehmen wir gerne das Local SEO für Ihre Homepage und richten Ihnen einen Google My Business Account ein.

Möchten Sie mehr Besucher in Ihrem Ladengeschäft oder mehr regionale Interessenten auf Ihrer Homepage? Dann kontaktieren Sie uns:

Tel.: +49 89 189 04 31-0
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Bewerbung geöffnet, Trojaner eingefangen – Höchste Vorsicht bei E-Mail-Anhängen!

Es ist allseits bekannt: Man soll auf keinem Fall .zip-Dateien öffnen, die in E-Mail-Anhängen mitgesendet werden, weil sich hier ganz leicht Viren verstecken lassen. Aber nicht nur bei .zip-Dateien ist dies der Fall. Mittlerweile gelangen auch Viren und Trojaner auf Ihren Rechner, wenn Sie Office-Dokumente, wie z.B. Word-Dateien, aus einem E-Mail-Anhang öffnen!

Die neueste Masche von Hackern: Bewerbungen und Rechnungen als .doc-Datei (Format von Word-Dokumenten) versenden. Da viele Bewerber nicht wissen, wie die eigene Bewerbung in ein PDF-Format konvertiert werden kann, wurde die Akzeptanz und das Öffnen von mitgesendeten Word-Dokumenten im .doc-Format als Bewerbungsunterlagen häufig zur gängigen Praxis in Unternehmen.

Hierbei ist nun absolute Vorsicht geraten! Denn so, wie Sie Fake-E-Mails mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern womöglich kennengelernt haben, sind diese schon lange nicht mehr. Mittlerweile sind Fake-E-Mails in einem ausgezeichneten Deutsch formuliert und erwecken den Eindruck eines seriösen Versenders. Hinzu kommt, dass die für Sie ersichtliche E-Mail-Adresse des Versenders vom tatsächlichen Versender der E-Mail abgeändert werden kann! So sieht es für Sie womöglich danach aus, als würden Sie eine E-Mail von Ihrem Chef oder einer Kollegin mit Ihrer echten E-Mail-Adresse empfangen. Der tatsächliche Versender – der Hacker – verbirgt allerdings nur seine echte E-Mail-Adresse und tauscht sie mit einer Ihnen womöglich bekannten E-Mail-Adresse aus!

Wichtig für Ihren E-Mail-Alltag:

Vergewissern Sie sich, dass ein im Anhang mitgesendetes Word-Dokument von einer seriösen Quelle versendet wurde oder verlangen Sie nach Dokumenten im PDF-Format.

Sollten Sie versehentlich doch ein verdächtiges Word-Dokument aus einem E-Mail-Anhang öffnen, bestätigen Sie auf keinen Fall die Verwendung von Makros und schließen Sie das Dokument. Denn sobald Sie die Makros aktivieren, wird im Hintergrund Schadsoftware aus dem Internet heruntergeladen und Ihr Computer infiziert. Löschen Sie gegebenenfalls die von Ihnen versehentlich heruntergeladene Word-Datei von Ihrem Computer (auch aus dem Papierkorb) und führen Sie anschließend einen Virenscan durch.

Die Nachfrage nach Makros, die von Ihnen aktiviert werden sollen, besteht nur bei den neueren Office-Versionen. Daher sollten Sie besonders aufmerksam und vorsichtig mit dem Öffnen von E-Mail-Anhängen sein, wenn Sie ältere Office-Versionen nutzen, da diese die Makros beim öffnen einer Word-Datei automatisch aktivieren können und somit der Schadsoftware die Tore zu Ihren persönlichen Daten auf Ihrem PC öffnen.

Aber auch bei Anhängen im PDF-Format gelingt es Hackern über einen Umweg, Ihren PC zu infizieren:
Wenn Sie eine PDF-Datei aus einem Anhang öffnen und ein Sicherheitshinweis erscheint, sollten Sie dieses Fenster nicht mit „Ok“ bestätigen, sondern das Öffnen der Datei ablehnen bzw. auf „Abbrechen“ klicken. Denn sobald Sie mit „Ok“ bestätigen, dass die PDF-Datei angezeigt werden darf, lädt sie automatisch eine Word-Datei mit Makros herunter und bittet Sie anschließend, die Makros der Word-Datei zu aktivieren. Und hier beginnt der gleiche Ablauf, wie er oben bereits beschrieben ist: Wenn Sie die Makros aktivieren, wird Schadsoftware Ihren Computer infizieren.

Es kann festgehalten werden, dass Hacker immer wieder neue Wege finden, auf Ihrem PC Schadsoftware zu installieren, Ihnen wichtige Daten stehlen oder Dateien verschlüsseln, die sie gegen Lösegeld wieder freischalten.

Seien Sie daher sehr vorsichtig mit E-Mail-Anhängen und fragen Sie besser vorher bei einem vermeintlichen E-Mail-Versender via Telefon nach, ob dieser Ihnen tatsächlich eine E-Mail mit Anhang gesendet hat oder nicht!

Featured Snippets – Mehr Traffic als Erstplatzierter in den Suchergebnissen

Google optimiert die Suchergebnis-Seite kontinuierlich, um das „Such-Erlebnis“ zu verbessern. So wurde vor geraumer Zeit nicht nur die Anzeige von Suchergebnissen auf Smartphones neu gestaltet, sondern bereits davor die Featured Snippets eingeführt, um Suchenden eine unmittelbare Antwort auf ihre Fragen zu geben.

Was ist ein Featured Snippet?

Ein Featured Snippet wird (sofern es zur jeweiligen Suchanfrage überhaupt eines gibt) als Box mit Inhalten angezeigt. In dieser Box bekommt man eine prägnante Beschreibung der Sache, nach der man bei Google sucht.

Hier ein Beispiel zur Suchanfrage „wie viel liter blut hat ein mensch“

 

Diese Inhaltsbox kann je nach Art des Featured Snippet Texte, Bilder und Videos beinhalten, die den Sachverhalt erläutern. Die Inhalte werden von Google aus einer Webseite direkt ausgelesen und widergegeben, sofern es eine Webseite gibt, die die Inhalte für Google „vorkaut“ – also entsprechende meta-Angaben den Inhalten hinzufügt und diese entsprechend für die Anzeige als Featured Snippet optimiert.

Eine sehr interessante Eigenschaft des Featured Snippet: Es wird vor allen organischen Suchergebnissen angezeigt, so zu sagen Platz 0 der Suchergebnisse. Dies dürfte jeden interessieren, der über das Internet Waren und Dienstleistungen verkauft.

Welche Arten von Featured Snippets gibt es?

Text Snippets

Diese Snippets enthalten hauptsächlich Texte, aber können ebenfalls Bilder beinhalten.

Beispiel: „smarte ziele“

Video Snippets

Video Snippets zeigen in der Regel Youtube Videos als Vorschau an. Klickt man auf das Bild mit dem „Play“-Symbol, öffnet sich daraufhin die Webseite mit dem Video.

Listen und Tabellen Snippets

Hierbei stellt Google keinen Fließtext, sondern eine Auflistung bzw. eine Tabelle dar. Bilder können hier ebenfalls vorkommen, allerdings nicht bei den Tabellen.

Google kann sogar automatisch Listen und Tabellen aus einem Fließtext erstellen, selbst wenn auf der Webseite mit den Inhalten für das Snippet kein hinterlegter Code vorhanden ist, der den Text als Liste bzw. Tabelle kennzeichnet.

Untenstehend Beispiele für diese Arten von Featured-Snippets:

Was grundsätzlich für alle Arten von Featured Snippets gilt: Sie werden nicht zwangsläufig aus dem ersten Suchergebnis generiert. Somit haben Suchergebnis-Seiten an zweiter, dritter oder anderer Stelle ebenfalls die Möglichkeit, vor allen Suchergebnissen als Featured Snippet angezeigt zu werden und somit das Privileg des „Nullt-Platzierten“ zu genießen.

Es wird deutlich, dass man Featured Snippets keinesfalls außer Acht lassen sollte. Wenn Sie die Optimierung Ihrer Webseite beauftragen, denken Sie daran zu fragen, inwieweit man bei Ihrer Webseite Featured Snippets nutzen bzw. entsprechenden Code Ihrer Webseite hinzufügen kann.

 

Haben Sie Fragen zum Thema oder wünschen sich eine professionelle Suchmaschinenoptimierung für Ihre Webseite? Dann können Sie uns gerne kontaktieren!

Die Auswirkungen der DSGVO auf das Newsletter-Marketing

Newsletter-Marketing zählt selbst in Zeiten von Social Media zu den klassischsten, ältesten und meist angewandten Online-Marketing-Instrumenten.  Doch die neue EU Datenschutz-Grundverordnung hat auch direkten Einfluss auf sämtliche (Online) Marketing Maßnahmen. Wie DSGVO-konformes Newsletter-Marketing funktioniert, haben wir für euch zusammengefasst.

Aufgrund der am 25. Mai 2018 in Kraft getretenen europäischen Datenschutzgrundverordnung müssen viele Marketingstrategien überdacht werden. In diesem Blog-Beitrag finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Punkte, die man beim E-Mail-Marketing beachten muss.

Was sind personenbezogene Daten?

Die DSGVO soll dem Schutz von personenbezogenen Daten dienen, doch welche Daten sind hierbei gemeint? Laut Artikel 4 der DSGVO sind personenbezogene Daten „alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.“ Maßgeblich ist somit, ob ein Personenbezug hergestellt wird oder nicht. Typischerweise werden bei einer Anmeldung zum Newsletter Daten wie Name und natürlich die E-Mail-Adresse abgefragt, welche zweifellos personenbezogene Daten sind. Weitere Daten sind beispielsweise:

  • Name
  • Geburtsdatum, Alter
  • Adresse, E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Krankendaten
  • Kfz-Kennzeichen
  • Bankdaten
  • IP-Adressen
  • Cookie-Kennungen
  • Personalausweisnummer
  • Vorstrafen

Wie sieht es aus mit bestehenden Mailing-Listen?

Mit der Einführung der neuen DSGVO ist eine ausdrückliche Zustimmung des Kunden, zur Erhebung und Verwendung seiner Daten, notwendig. Ist dies – vor allem bei Ihren bereits bestehenden Newsletter-Empfängern – nicht der Fall, so sind Sie verpflichtet, eine neue und ausdrückliche Erlaubnis vom Kunden einzuholen, bevor Sie weiterhin Newsletter versenden dürfen.
Bei einem Verstoß gegen die DSGVO werden Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder alternativ bis zu vier Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vergangenen Geschäftsjahres fällig, je nachdem, welcher Betrag der Höhere ist.

Wie gestalte ich Mailing-Listen DSGVO-konform?

Grundsätzlich muss die Werbeabsicht klar erkennbar sein. Zu vage beschriebene Absichten sind laut DSGVO nicht mehr zulässig. Dies gilt besonders bei kommerziellen Zwecken. Die Nutzer müssen darüber informiert sein, welche Art von Mailing sie durch Angabe ihrer Daten künftig erhalten werden.
Zur Info: in der DSGVO wird nicht zwischen Verbraucher (B2C) und Unternehmen (B2B), und zwischen bereits existierenden Bestandskunden und möglichen Interessenten unterschieden.

Die folgenden Sonderregelungen bestehen, wenn die E-Mail-Adresse durch einen Kauf (Produkte, Dienstleistungen) eingeholt wurde:

  • Mailing-Adresse freiwillig vom Kunden erteilt
  • Nutzung nur zur Übersendung von Informationen zu ähnlichen Waren oder Dienstleistungen
  • Kein Widerspruch vom Kunden zur Verwendung für Marketing- oder Werbezwecken
  • Widerspruchsrecht deutlich erkennbar vermitteln
  • letzte Bestellung nicht allzu weit in der Vergangenheit

Die Empfangserlaubnis darf nicht Teil einer formulierten Vertragsbedingung sein und der erforderliche Haken darf auf keinen Fall automatisch gesetzt sein. Deswegen sollte die Einwilligung für werbliche E-Mails immer separat erfolgen.

Das Double-Opt-In-Verfahren hat sich seit der DSGVO als das rechtssicherste Verfahren beim Aufbau von Mailings herausgestellt. Dabei erhält ein neuer Abonnent eine automatische E-Mail, um die eingetragene E-Mail-Adresse sowie das Erteilen der Zustimmung zum Versenden von Werbe-Mails zu bestätigen. Jedoch ist laut der DSGVO ein digitaler Nachweis über Datum und Uhrzeit der Anmeldung ausreichend.

Wie betreibe ich rechtssichere Datenanalyse?

Die Erhebung personenbezogener Daten ist ausschließlich im Anmeldeformular möglich, da nachträgliches Hinzufügen ausdrücklich verboten ist.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von personenbezogener Datenanalysen. Zum einen die anonymisierte und damit datenschutzrechtlich unproblematische Analyse und zum anderen die individualisierte Nutzungsauswertung. Die anonymisierte Datenanalyse ist hierbei unproblematisch, insofern die Daten einer ID und keinem konkreten Nutzer oder wie es in Artikel vier heißt „einer identifizierbaren natürlichen Person“ zugeschrieben werden.

Die europäische Datenschutzgrundverordnung führt im Zusammenhang mit der Datenauswertung den Begriff „Profiling“ ein, der jede Art der Verarbeitung von personenbezogenen Daten zum Zweck der Datenanalyse und Vorhersage einbezieht. Im E-Mail-Marketing trifft dies beispielsweise auf die Erstellung von Segmenten und der Datenauswertung zum Zweck von personalisierten E-Mail-Kampagnen zu.

Wie kann ich das Abmelden von Newslettern vermeiden?

Zur Vermeidung von Newsletter-Abmeldungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man verschiedene thematisch unterschiedliche Newsletter beziehungsweise E-Mail-Kampagnen einrichten. Es muss dabei für jeden Newsletter eine separate Einwilligung eingeholt werden.

Lohnen sich Newsletter und E-Mail-Marketing überhaupt noch?

Durchschnittlich erhalten wir pro Tag 100 E-Mails – der Großteil landet im Spam-Ordner. Und obwohl E-Mail-Marketing nicht zu den neusten Methoden zählt, stellt es eines der umsatzstärksten Online-Kommunikationsmittel dar. Es ist ein Instrument der Kundenbindung, wodurch der direkte Kontakt zu Kunden oder Interessenten hergestellt und aufrecht gehalten werden kann. So kann beispielsweise nach Alter, Geschlecht, Region oder Kaufverhalten segmentiert werden und anschließend zielgruppengerechte Kampagnen erstellt werden. Je mehr Kunden-Informationen vorliegen, desto individueller lässt sich somit die Mail gestalten.

Unsere All-in-one Lösung 

Mit unseren twin Homepages sind Sie in allen Bereichen abgesichert. Wir haben alle DSGVO-relevanten Themen, wie den Cookie Hinweis oder einen Datenschutzgenerator, professionell integriert. Weitere Infos finden Sie hier: https://www.twin-homepages.de/dsgvo